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Mittwoch, 12.12.2018
Geschichte
Der Haltepunkt Wurlitz
Der Haltepunkt Wurlitz
Schon seit 1900 besitzt das Dörfchen Wurlitz im Schweßnitzgrund, heute ein Ortsteil der Stadt Rehau, einen Bahnanschluss.
Ursprünglich nur als Personenhaltestelle kam schon bald ein Anschlußgleis zum Steinbruch des Hessit-Werkes hinzu. Dieses bestand bis ca. 1970. Zum Bewegen der Waggons dienten dem Hessit-Werk zwei Werkslokomotiven, eine davon war ein Eigenbau, die andere die Kö 0181 welche sich seit 1985 in unserem Lokschuppen in Selb befindet.
Bis in die 60er Jahre war die Haltestelle Wurlitz mit einem Fahrdienstleiter besetzt, diente sie doch gleichzeitig als Deckungsstelle für den Anschluß in den Steinbruch. Dessen Bedienung erfolgte mittels Sperrfahrten von Rehau aus. Das Agenturgebäude wurde Mitte der 1982 abgebrochen. Im Jahr 1990 wurde gegenüber dem ehemaligen Steinbruch-Anschluß ein neues Industriegleis errichtet. Der in Wurlitz ansässige Schrotthändler verlagerte seine Bahnverladung vom Rehauer Bahnhof nach Wurlitz, da das Gelände in Rehau durch einen Straßenneubau anderweitig genutzt wurde. Leider wurde dieses Anschlußgleis nicht sehr rege genutzt und deshalb im Jahre 2008 wieder demontiert. Ob sich hier die Millioneninvestitionen gelohnt haben darf bezweifelt werden! Seit dem Fahrplanwechsel 2004 ist der Personenhaltepunkt Wurlitz nur noch als Bedarfshaltepunkt ausgewiesen.
Aus Wurlitz stammt der Erfinder des Tonfilms Dr. Hans Vogt dem in der Ortsmitte ein Gedenkstein gewidmet ist. In der Nähe der Bahnstrecke Richtung Oberkotzau befindet sich das Naturschutzgebiet Wojaleite mit seltenen Pflanzen und bizarren Felsformationen.
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