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Donnerstag, 20.06.2024
Der erste Lokschuppen
Die Anlagen im neuen Bahnhof
Die Nachkriegszeit
Niedergang und neues Leben
Die Nachkriegszeit
Den 2. Weltkrieg ├╝berlebte der Lokschuppen unbeschadet. Mit der Vertreibung der deutschst├Ąmmigen Bev├Âlkerung aus dem Sudetenland kam es zu einem gro├čen Fl├╝chtlingsstrom und infolgedessen zu einer Verknappung von Wohnraum. So wurde auch einige Heimatvertriebene im Wohnanbau des Lokschuppens einquartiert.
Auch nach dem Kriegsende ├Ąnderte sich am Betriebsmaschinendienst zun├Ąchst nur wenig. Die GtL 4/4 pr├Ągten das Bild auf der Holenbrunner Strecke. Aufgrund des starken Rangierbetriebs wurde zus├Ątzlich eine bayerische R 3/3 in Selb stationiert.
Die rasant fortschreitende Verdieselung machte auch vor der Eisenbahn in Selb nicht halt und so kamen neben den Triebwagen VT 135 auch die Schienenbusse VT 95 und dann die Strecken- und Rangierdieselloks der Reihen V 60 und V 100 nach Selb. Eigens daf├╝r wurde im Bahnhofsbereich (direkt gegen├╝ber des Empfangsgeb├Ąudes) eine Dieseltankstelle mit Erdtank und zwei Zapfs├Ąulen errichtet.
Mitte der 60er Jahre wurde mit der K├Âf 11 245 (heute Werklok bei DB Regio Oberfranken im Bw Hof) eine Kleinlok der Leistungsgruppe 3 in Selb stationiert und versah seit dem den Rangierdienst im Bf. Selb Stadt und auf den umfangreichen Gleisanschl├╝ssen im Stadtgebiet.
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